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VdS Fachgruppe Amateurteleskope / Selbstbau

Auf dieser Seite werden Informationen rund um das Thema Selbstbau eingepflegt. Jeder eingesandte Beitrag wird berücksichtigt und mit seiner sachlichen Information aufgenommen. Wir freuen uns von Ihnen jegliche Tipps und Informationen rund um dieses Thema zu bekommen.
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fg-selbstbau(ät)vds-astro.de
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oder gerne auch per Brief an:

Andreas Berger, Lützowstrasse 180, 42653 Solingen
erfolgen (bitte Rückporto und Rückumschlag beilegen).


Wenn Sie ein besonderes Projekt, einen Umbau, oder die Reparatur eines Teleskops, oder den Bau einer Sternwarte umgesetzt haben und dabei das Gefühl haben dieses auch anderen Interessierten mitzuteilen, dann freuen wir uns sehr, wenn Sie uns einen Bericht zuschicken würden. Wir nehmen sehr gerne solche Berichte entgegen und begleiten Sie dabei. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man seinen eigenen Bericht in einer Zeitschrift abgedruckt sehen kann. Es ist gar nicht so schwer wie man es sich vorstellt und macht sogar Spaß.

Viele klare Nächte Ihr Andreas Berger.
Impressum
12.11.2016
zum Bereich: Amateurteleskope   zum Bereich: Selbstbau

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Tip´s
Sicherheit ist das wichtigste, so sollte man immer bei Späne-und Funkenproduzierenden Arbeiten eine Schutzbrille tragen. Enganliegende Kleidung verhindert ein Aufwickeln derselben an Bohrmaschinen etc. , was auch für lange Haare zutrifft, die man sich nach hinten zubindet oder noch besser, ein Haarnetz aufzieht. Handschuhe dürfen nicht angezogen werden, wenn mit rotiernden Maschinen (Bohrmaschine Fräsbank, Drehmaschine etc.) gearbeitet wird, sonst könnte man das letzte mal seine Hand mit 5 Fingern gesehen haben. Wenn es laut wird ist ein Gehörschutz unbedingt zu verwenden. Unfälle geschehen in Bruchteilen von Sekunden und der Schaden bleibt oft ewig.

Das richtige Werkzeug ist entscheidend für den Spaß an der Arbeit und die Sicherheit. Es muss nicht immer gleich das sündhaft teure von namhaften Herstellern sein. Man wird schnell merken welches Werkzeug am meisten gebraucht wird und somit an dieser Stelle ein qualitativ höherwertiges angeschafft wird. Das trifft auch bei Maschinen zu. An dieser Stelle ein ganz wichtiger Tip: lieber für das gleiche Geld eine gute robuste gebrauchte Maschine kaufen als ein billiges instabiles neues Gerät. Tischdrehbänke gibt es z.B. neu schon für um die 500€, eine gebrauchte professionelle Leitspindeldrehbank aus der Industrie kostet meist nicht mehr! Seitdem die CNC-technik Einzug gehalten hat, gibt es konventionelle (Manuell zu bedienende) Maschinen oft für "kleines" Geld.

Bohrer, Fräser und Drehmeißel etc. gibt es mittlererweile für alle Werkstoffe, mit entsprechenden Schneidgeometrien und aus entsprechenden Material. Für den Anfang wird man ganz gut mit denen für Stahl zurechtkommen. Bei der Holzbearbeitung empfehle ich eine Ausnahme zu machen, da sonst unerwartete Schwierigkeiten auftreten können und man sich das Werkzeug schnell ruiniert. Auch sollte man generell eine niedrigere Drehzahl verwenden als angegeben, da im Amateurbereich eine zuverlässige Kühl/Schmiermittelzugabe nicht gewährleistet ist. Hier an dieser Stelle ein Tip: suchen Sie Kontakt mit Flugzeug-Modellbauern, die sogenannte Scale-Modelle bauen. Diese Leute fertigen selbst sehr viel und haben reichhaltig Erfahrung gesammelt, da sie oft auf mehr Schwierigkeiten stoßen, als wir es in der Astronomie tuen werden. Auf Modellflugtagen einfach mal mit solchen Leuten ein Gespräch suchen. Die sind so wie wir Hobbyastronomen sehr nett und aufgeschlossen.

Taktik ist ein wichtiger Punkt bei der Festlegung der Arbeitsreihenfolge. An einer schrägen Fläche z.B. lässt sich nur schwer eine Bohrung ansetzen. Der Bohrer würde die schräge Fläche langlaufen und ein unschönes "Loch" produzieren. Von daher schon alleine ist eine Zeichnung (Skizze) ganz am Anfang der Planung wichtig. An Ihr kann man den Bearbeitungsablauf festlegen und auch frühzeitig Probleme bei der Fertigung erkennen. Ein drauf los Arbeiten stellt nur in den seltensten Fällen eine Zufriedenheit her und führt zu einem guten Ergebnis.

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